Ordnung für die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaften
und Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen im
Diakonischen Bereich

(vom 26.05.1993 in der geänderten Fassung von 11.12.2014)

1.)    Die Bundeskonferenz ist der Zusammenschluss der Arbeitsgemein­schaften und Gesamtausschüsse der Mitarbeitervertretungen im Bereich der Diakonie Deutschland.

Mitglied der Bundeskonferenz können die Gesamtmitarbeitervertretungen diakonischer Träger sein, die der Diakonie Deutschland als Fachverbände angeschlossen sind.

Über die Zulassung von ständigen oder gelegentlichen Gästen entscheidet die Bundeskonferenz entsprechend 4.5 der Ordnung.

2.)   Die Eigenständigkeit der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse bleibt unberührt.

3.)   Aufgaben:

Vertretung der Interessen der Diakonischen Mitarbeiterinnen und Mit­arbeiter nach außen, insbesondere gegenüber der Diakonie Deutschland durch:

  • Erarbeitung von Zielen und Strategien zu gemeinsamen Problemen und Themen
  • Tätig werden im Rahmen gemeinsam gefasster Beschlüsse
  •  Öffentlichkeitsarbeit
  • Kontaktpflege zu den Gremien der Diakonie, der Kirchen, Caritas, Sozialverbänden, Gewerkschaften und zu anderen Mitarbeitendenvereinigungen
  • Informations- u. Erfahrungsaustausch,
  •  Förderung der Fortbildungsarbeit der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse
  • Überregionale Fortbildungen und Tagungen,
  • Abgabe von Stellungnahmen zu beabsichtigten kirchengesetzlichen Regelungen im Arbeitsrecht der Evangelischen Kirche in Deutschland,
  • Unterstützung der Arbeitsgemeinschaften und Gesamtausschüsse 

4.) Arbeitsweise

4.1 Es wird eine Sprecher/-innen-Gruppe aus 5 Personen gewählt, die Amtszeit beträgt 4 Jahre. In besonderen Fällen entscheidet die BUKO über eine Nachwahl.

Die Sprecher/-innen-Gruppe ist Vorstand im Sinne des MVG EKD §55c. Sie führt die laufenden Geschäfte und hat die Versammlungen vor-­ und nachzubereiten. Sie vertritt die Bundeskonferenz im Rahmen gefasster Beschlüsse, so weit im Einzelfall kein anderes Verfahren festgelegt wird.

4.2 Die Versammlungen finden in der Regel 4 – 5 Mal pro Jahr statt. Die Versammlungstermine werden möglichst für den Zeitraum eines Jah­res festgelegt. Verantwortlich für die rechtzeitige Einladung ist die Sprecher/-innen-Gruppe. Die Einladung mit der Tagesordnung ist mindestens 2 Wochen vor dem Versammlungstermin zu versenden. Die Versammlungsleitung liegt bei der Sprecher/-innen-Gruppe.

4.4 Die Protokollführung erfolgt durch die Geschäftsstelle. Um die Protokollführung zu erleichtern werden die regionalen Berichte der/dem Protokollant/in schriftlich zur Verfügung gestellt. Die Protokolle sollen zeitnah über die Sprechergruppe versandt werden.

4.5 Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend ist.

Abstimmungen: Beschlüsse bedürfen der Mehrheit der anwesenden Delegierten. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Auf Antrag einer Arbeitsgemeinschaft werden die Arbeitsgemeinschaften namentlich aufgeführt, die den Beschluss mittragen.

Gäste haben kein Stimmrecht.

5.) Diese Ordnung über Aufgaben und Arbeitsweise der Bundeskonferenz ist auf der Sitzung der Arbeitsgemeinschaften am 11.12.14in Kassel beschlossen worden. Sie tritt mit Beschluss in Kraft.